Wärme,
wärme Sonne der Freiheit, Sonne des Glücks....,
mit diesen Worten beginnt die afghanische Nationalhymne.
Wir von Plasticfish.de sind in diesen Zeiten mit unseren Gedanken
bei allen Kindern, Flüchtlingen und Menschen, die durch den Krieg
leiden müssen und sich nach einem friedvollen und freien Leben
sehnen. Wenn auch Du den afghanischen Menschen helfen und sie beim
Neubeginn unterstützen möchtest, findest Du hier einen Link.
Hinweis
ist der Name für ein Land, welches in der asiatischen
Geschichte aufgrund seiner geographischen Lage bereits lange vor
der Antike von großer Bedeutung für den asiatischen Raum
und deren Kultur war...
Topographie:
Das heutige Afghanistan ist ein typisches Gebirgsland und besteht
zu vier Fünfteln aus Hochgebirgsplateaus und Bergen. Gelegen
in Zentralasien inmitten des großen asiatischen Gebirgsgürtel
zwischen Hindukusch und benachbarten Gebirgsketten, wie dem Pamir
grenzt Afghanistan im Norden an die ehem. Sowjetstaaten, im Nordosten
an China, im Westen an den Iran und im Süden sowie Südosten
an Pakistan.
Der Hindukusch mit seinen Gebirgsausläufern prägt
den Großteil des Landes. Seine durchschnittliche Höhe liegt
bei etwa 4000 m. Die größte Erhebung des Landes der Berg
"Nowshak" mit 7485 m Höhe befindet sich im Pamir-Gebirge,
dem Dach der Welt im äußersten Osten Afghanistans. Nur
den Südwesten nehmen Tiefebenen ein...
Klima:
Das Klima in Afghanistan wird durch die kontinen-
tale- und die Höhenlage bestimmt. Der Winter ist mit zunehmender
Höhe sehr kalt (1800 m bis ca. -20°C) und relativ trocken.
Der Sommer dagegen kurz, sehr heiß (bis ca. 56°C) und trocken.
Nur im Nordosten und Osten sind die Niederschlags-
mengen durch die Höhenlage und durch den Einfluss des indischen
Monsums etwas größer.
Vegetation:
Großteils herrscht in Afghanistan eine Wüsten- und Halbwüstenvegetation
vor. Die Landschaft ist felsig und unwirtlich. So sind in Afghanistan
nur etwa 2% des Landes bewaldet und die Vegetation nimmt mit steigender
Höhe stark ab.
Bevölkerung:
Afghanistan ist ein Vielvölkerstaat mit ca. 20 Mill. Ein-
wohnern (einschl. der im Ausland lebenden Flüchtlinge). Die
Bevölkerung des Landes setzt sich aus verschiedenen Stämmen
und Völker zusammen...
Versorgung:
Eine ausreichende Versorgung mit allem was der Mensch zum Leben
benötigt ist in Afghanistan nicht gegeben. Große Teile
der Bevölkerung erleiden Hunger und leben in Armut. Auch wenn
diese Bilder ein anderes Bild vortäuschen, das Angebot ist
begrenzt, vor allem in den Wintermonaten...
Wasser:
Auch ist wegen des trockenen Klimas und der großen Dürre
der Anteil der Bevölkerung die Zugang zu Trinkwasser haben sehr
gering (ca. 10%). Einen eigenen Hausanschluss können selbst in
der Stadt nur wenige ihr eigen nennen und dieser garantiert noch kein
Wasser, da wegen der Kriegsschäden an den Leitungen und der großen
Trockenheit Wasser eine Rarität ist.
Die Wasserversorgung wird per Kanister gelöst,
an öffentl. zugänglichen Brunnen oder direkt am Wassertankwagen.
In Zeiten der Trockenheit sind diese Möglichkeiten aber ebenfalls
eingeschränkt.
Unter dem Wassermangel leidet auch die Hygiene. Einen Zugang zu sanitären
Einrichtungen wie den Stadtbädern haben meist nur Stadtbewohner.
Weiter Informationen zur Versorgungslage
Hygiene:
Der Anteil der Bevölkerung mit Zugang zu Wasser beträgt
lediglich ca. 10%. Die hygienischen Zustände sind daher völlig
unzureichend. Verbunden mit einer mangelhaften medizinischen Versorgung
(1 Arzt auf ca. 16.000 Menschen und 80% der Ärzte arbeiten in
Kabul) führt die schlechte Versorgung häufig zu Krankheiten
wie Ruhr, Cholera und Typus.
Bildung:
Der Bildungsstandart im heutigen Afghanistan ist sehr niedrig. Ein
staatliches Bildungssystem ist zwar eingeführt, doch erreicht
es auf dem Land nur wenige.
In den Stadt gehen viele Kinder und Erwachsene zur Schule, doch wegen
der eher provesorischen Ausstattung der Schulen und der geringen Lehrerzahlen
ist die Qualität der Bildung gering. Weitere Informationen zur Bildung
Auch gibt es in Afghanistan keine allgemeine Schulpflicht,
so dass die meisten Kinder nur wenige Jahre oder unregelmäßig
in die Schule gehen und statt dessen helfen das Einkommen der Familie
mit Arbeit auf zubessern.
Kinder finden wegen der geringen Lohnkosten verhältnis mäßig
schnell Arbeit, ob in den Lederfabriken oder bei der Feldarbeit.
Wirtschaft:
Afghanistan ist was die Wirtschaft betrifft etwa auf dem Stand Europas
zur frühindustriellen Zeit. Hauptsächlich wird Viehzucht
und Landwirtschaft betrieben. Etwa 1 Millionen Normaden züchten
und halten vor allem Schafe, Ziegen, Kamele und Pferde...
Der Ackerbau ist wegen der steinigen und trockenen Böden
nur auf regenreichen oder künstlich bewässer-ten Flächen
und in den Flusstälern möglich. Angebaut wird überwiegend
Weizen, Gerste, Reis, Mais, Baumwolle und Obst...