AFGHANISTAN IN DEN ACHZIGERN JAHREN - BILDUNG
Wärme, wärme Sonne der Freiheit, Sonne des Glücks....,
mit diesen Worten beginnt die afghanische Nationalhymne.
Wir von Plasticfish.de sind in diesen Zeiten mit unseren Gedanken
bei allen Kindern, Flüchtlingen und Menschen, die durch den Krieg leiden müssen und sich nach einem friedvollen und freien Leben sehnen. Wenn auch Du den afghanischen Menschen helfen und sie beim Neubeginn unterstützen möchtest, findest Du hier einen Hinweis-Link.

Bildung:
Der Bildungsstandart im heutigen Afghanistan ist sehr gering, doch ist das nicht kulturell bedingt.
Ein staatliches Bildungssystem ist zwar offiziell eingeführt, doch erreicht es in den vielen Kriegszeiten, vor allem auf dem Land und unter den Flüchtlingen, nur wenige Menschen.
In der Stadt gehen Kinder und Erwachsene, öfter zur Schule. Die Qualität der Bildung leidet jedoch unter der provesorischen Ausstattung der Schulen und den wenigen Lehrern.

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Viele Lehrer und andere Intellektuelle sind seit den 80èrn in großen Zahlen, zuerst vor der "sozialistischen Staatsidee" und dessen Regime, später dann vor den Grausamkeiten im Bürgerkrieg zwischen Mudschaheddin (Arab. f. Gotteskrieger - urspr. muslimischer Freiheitskämpfer) und den Taliban (persisch f. Koranschüler) geflohen. Auch gibt es in Afghanistan keine allgemeine Schulpflicht, so dass die meisten Kinder nur wenige Jahre oder gar nicht in die Schule gehen und statt dessen, helfen das Einkommen der Familie durch Arbeit auf zubessern.

Wenn man als Europäer, Kinder in Afghanistan bei der Arbeit zusieht, denkt man sofort an Kinderarbeit. Doch in einem Land, in dem noch alte Traditionen herrschen, lernen viele Kinder von Klein auf, das Tagewerk des Vaters. Sie helfen bei der Feldarbeit, als Viehhirten und auf dem Bau. Oft sieht man auch Kinder die Strassen ausbessern oder Schuhputzen putzen. Für den Straßen-Ausbesserungsservice, werfen die Autofahrer, den Kindern beim vorbeifahren gelegentlich etwas Kleingeld zu.

Die Analphabetenrate liegt in Afghanistan bei etwa 69% wobei andere Quellen von bis zu 80% ausgehen.
Universitäten gibt es im Land nur zwei. Eine der beiden ist inzwischen provesorisch wieder geöffnet und steht in Kabul. Die andere der beiden steht in Jalalabad.
Wer es sich jedoch leisten kann, schickt seine Kinder meist ins Ausland zur Schule.

Einen bedeutenden Einfluß auf die Bildung haben seit der Herrschaft der Taliban die Koranschulen gewonnen. Doch diese unterrichten nur Jungen, was für Mädchen praktisch den Ausschluss von jeglicher Bildung bedeutet.

Nach Angaben der Uno können in Afghanistan nur etwa ein Drittel der Jungen und nur jedes 30. Mädchen eine Grundschule besuchen.


Sie möchten auch, das Bildung wieder allen afghanischen Kindern zugänglich ist, dann unterstützen Sie doch den
Verein zur Unterstützung von Schulen für afghanische Flüchtlingskinder e.V.


Großteil der Bilder wurden im Jahr 1988 aufgenommen.
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Schulmädchen im Kunar -Tal, Quelle:www.afghanistan-schulen.de Bild vergrössern Bild vergrössern Bild vergrössern Bild vergrössern Bild vergrössern Bild vergrössern